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EnLAG

Energieleitungsausbaugesetz

Das Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen, kurz Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG), ist ein deutsches Gesetz. Es wurde am 7. Mai 2009 vom Bundestag und am 12. Juni 2009 vom Bundesrat verabschiedet. Das Gesetz regelt den beschleunigten Ausbau von 24 Leitungsbauvorhaben im Höchstspannungs-Übertragungsnetz (380 kV).

Das Energieleitungsausbaugesetz in seiner Fassung von 2013 umfasst 23 Leitungsvorhaben mit einer Gesamtlänge von 1 855 Kilometern. Die Auswahl der Vorhaben mit vordringlichem Ausbaubedarf geschah im Wesentlichen aufgrund der dena-Netzstudie I sowie der Leitlinien für die transeuropäischen Energienetze (TEN-E) der Europäischen Union.

Das EnLAG listete ursprünglich 24 Ausbauprojekte auf. Nach einer Prüfung im Rahmen der Erstellung des Netzentwicklungsplans 2012 wurde das Vorhaben Nr. 22 jedoch als nicht mehr energiewirtschaftlich notwendig eingestuft. Es wurde daher in der aktuellen Fassung des EnLAG von Juli 2013 gestrichen.

Hier zu den EnLAG-Projekten (BNetzA), alle Vorhaben einschl. Karte, Stand der Projekte

http://www.netzausbau.de/cln_1911/DE/Vorhaben/EnLAG-Vorhaben/EnLAGVorhaben-node.html;jsessionid=40BBE202ED70E06D94D010C262EAA0B8

Hier zum Text des Originalgesetz des EnLAG

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/enlag/gesamt.pdf

 

Vorhaben Nr. 24: Bünzwangen – Lindach – Goldshöfe

Das EnLAG-Vorhaben Nr. 24 dient der Kapazitätserhöhung zur Vermeidung eines strukturellen Engpasses sowie dem Weitertransport der von TenneT übernommenen Windenergie. Um die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien im Raum Kupferzell-Goldshöfe aufnehmen zu können, muss ein weiterer Transportpfad geschaffen werden. Durch die Verbindung Bünzwangen-Goldshöfe wird eine wichtige Verknüpfung zu den vorhandenen Transitachsen geschaffen.

Steckbrief

Trassenlänge: 60 km

Netzbetreiber: TransnetBW

Land: Baden-Württemberg (BW)

Voraussichtliche Gesamtinbetriebnahme: 2020

Raumordnungsverfahren: interne Planung läuft / Vorgespräche

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Bünzwangen – Goldshöfe (TransnetBW in BW)

Für diesen Abschnitt laufen zurzeit die interne Planung und Vorgespräche zum Raumordnungsverfahren. Hierbei wird eine umfangreiche informelle Öffentlichkeitsbeteiligung in Form von Trassierungsworkshops durchgeführt. Es wird damit gerechnet, dass das Raumordnungsverfahren im ersten Quartal 2014 beim zuständigen Regierungspräsidium Stuttgart eröffnet werden kann.

In den nächsten Monaten plant der Übertragungsnetzbetreiber, die Öffentlichkeit vor den offiziellen Genehmigungsverfahren weiter zu beteiligen und die Scopingkonferenz durchzuführen.

Bei einer voraussichtlichen Bauzeit von 36 Monaten wird von einer Fertigstellung im Jahr 2020 ausgegangen.

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