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Mai 25

Josef Kowatsch: Die Strompreise werden weiter steigen, obwohl der Wind und die Sonne kostenlos sind

Josef Kowatsch (BI Hüttlingen):

Die Strompreise werden weiter steigen, obwohl der Wind und die Sonne kostenlos sind. Warum?
Die Strompreise steigen, nicht nur der der erzeugte Strom, also der Kilowattstundenpreis (KWh) , sondern vor allem die Netzgebühren für die neuen Leitungen des alternativen Stromnetzes und die EEG-Umlage sind die Preistreiber. Zusammen mit dem Grundpreis für die Bereitstellung und den hohen Strom-Steuern ergibt sich dann der Gesamtpreis und der war bei meinem Vater im Jahre 2016 auf eine KWh-Strom umgerechnet stattliche 41 Cent.  Im Jahr davor waren es noch 35 Cent.  Das kommt davon, wenn man Kleinstverbraucher (unter 1000 KWh) und bewußter Stromsparer ist und mit den Hühnern gleichzeitig ins Bett geht.
Die Haupteinnahmequelle der ENBW sind derzeit die Netzgebühren und es werden noch viele neue Leitungen in BaWü und im Ostalbkreis dazukommen. Leitungen unter 110 KV zahlen wir Ostälbler ganz, auch wenn der Strom nach Bayern geht.
Die EEG-Umlage garantiert den Solar- und Windradbesitzern einen festen Abnahmepreis, dieser wird zwar jährlich weniger, für uns Verbraucher steigt die EEG-Umlage trotzdem, weil jährlich neue alternative Quellen dazugebaut werden. Im Jahr 2017 betrug der Anstieg der EEG-Umlage einen halben Cent je KWh.
Das war nun jedoch nur ein kurzer Überblick über die Hintergründe der Strompreisentwicklung, die keiner mehr im Griff hat, schon gar nicht unsere Politiker, da sie meist die noch viel komplizierten Zusammenhänge als oben dargestellt, überhaupt nicht verstehen. Der Techniker Michael Kuntz will uns in einem Artikel die Kompliziertheit andeuten:  Er kommt eigentlich zu einem vernichteten Ergebnis über die alternative Stromerzeugung, ähnlich wie Prof Klaus Sinn vom deutschen Wirtschaftsinstitut ifo:  Das wird sich Deutschland in Zukunft nicht leisten können:
https://www.eike-klima-energie.eu/2017/05/25/das-ist-ein-guter-tag-fuer-alle-stromverbraucher-um-noch-einmal-zu-feiern-weil-es-der-letzte-gute-war/?print=pdf

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