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Apr 27

Bürgerinitiativen „Pro Erdkabel“: Energiewende mit Verstand!

 

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1 Kommentar

  1. Josef Kowatsch

    Warum lehnen die Freileitungsbauer wie Netze BW die Erdverkabelung ab
    Wir dachten erst, es wären die geringeren Netzgebühren, aber laut Auskunft von Netze erhalte man gleichviel, egal ob Freileitung oder Erdverkabelung.

    Demnach sind es andere Umstände.
    Bisher läuft die falsche Energiewende, welche den CO2-Ausstoß Deutschlands erhöht und das geht so:
    1) Die Hauptstromversorgungsleitungen von früher sind alle geblieben. In diesen wird lediglich der Atomstrom durch Kohlestrom ersetzt. Das letzte große Kohlekraftwerk in BaWü wurde von Untersteller im Dezember in Mannheim eröffent. Die Versorgung der Kunden geschieht weiterhin über das bisherige Hauptstromnetz.
    2) Die ständig wachsenden alternativen Erzeuger, insbesondere der Wind-Zappelstrom sind obendrauf, also überflüssiger Strom. Zudem darf der Zappelstrom gar nicht ins herkömmliche Versorungsnetz, da droht Blackout-Gefahr.
    3) Aus diesem Grunde wird ein zusätzliches Stromnetz bis 110 KV gebaut um den alternativen Überschuss irgendwohin zu schicken. Und wenn ihn niemand abnimmt? Ganz einfach: Dann wird er in den neuen Hochtemperaturseilen mit 200 C in die Gegend verheizt und trotzdem gibts dafür Netzgebühren.,
    b) bei der Erdverkabelung: auch dafür gibts Netzgebühren, aber man hat ein neues Problem:

    Die Erdkabel sind viel dicker und werden deshalb nicht heiß. Entgegensätzliche Behauptungen der Bauern sind Falschbehauptungen, die Bauernverbände wurden mit Falschinfos gefüttert. Die Erdkabel werden bei der Genehmigung durch das RP von einem Gutachter durchgerechnet und dort steht dann, welche Mindestdicke die Erdkabel haben müssen, damit die Leitung nicht heiß wird. Nur ganz kurzfristig bis 80C.
    Für die Netzbetreiber ist das ein großer Nachteil, denn wenn die dicke Leitung nicht heiß wird, dann ist auch kein Stromverlust da. Und was ist nun, wenn sich für den Überschuss kein Abnehmer findet, auch nicht im Ausland? Das Ausland macht sogar dicht, um nichts rein zu lassen. Zuletzt im März Tschechien.
    Antwort: Die Übertragungsnetzbetreiber müssen nun den Überschussstrom gezielt vernichten. Meistens durch eine Verheizung des Überschusses irgendwo in einem Umspannwerk. Das kostet und irgendwann kommt die Sache raus. Der Widerstand der Öffentlichkeit wäre groß.
    Die Freileitung löst also das Problem des Stromvernichtens von Überschussstrom automatisch.

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