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Apr 15

Bild.de: Strompreis-Irrsinn – Staat macht sich die Taschen voll

 

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Strompreis-IrrsinnStaat macht sich die
Taschen voll

Für die Verbraucher wird der Strom immer teurer – doch der Staat freut sich. Wie das kommt:
Der Steueranteil beim Strompreis steigt kontinuierlich
Foto: marcus_hofmann – Fotolia

Für die Verbraucher wird der Strom immer teurer – doch der Staat freut sich.

Steuern, Umlagen und Abgaben auf Strom sind in diesem Jahr auf ein Rekordhoch gestiegen. Sie machen inzwischen 56 Prozent des Strompreises für Privatkunden aus – ein Plus von 17 Prozentpunkten gegenüber 2007.

Für deutsche Haushalte summieren sich diese Kosten 2017 auf voraussichtlich 21 Milliarden Euro.

Die Stromkosten für einen Durchschnittshaushalt (3500 Kilowattstunden) belaufen sich gemäß Verivox Verbraucherpreisindex aktuell auf 994 Euro pro Jahr. Davon entfallen 255 Euro (26 Prozent) auf die Netznutzungsentgelte, 180 Euro (18 Prozent) bleiben den Stromversorgern für Beschaffung, Marge und Vertrieb.

Die restlichen 559 Euro (56 Prozent) machen Steuern, Abgaben und Umlagen aus.

Die Abgabenlast auf Strom steigt aber nicht erst seit diesem Jahr: Vor zehn Jahren lag dieser Anteil noch bei 39 Prozent, 2012 waren es schon 46 Prozent, und 2013 überschritt die Abgabenlast erstmals die 50-Prozent-Marke.

1 Kommentar

  1. Josef Kowatsch

    Antwort auf eine Frage von Chris Frey

    Hallo Chris, du fragst: “ Wenn ich das richtig verstehe, heißt das, dass die Windparkbetreiber Geld vom Steuerzahler für den von ihnen erzeugten teuren Strom bekommen – aber auch, wenn sie den Strom NICHT erzeugen!“
    Meine Antwort: Deine fragende Vermutung ist richtig, es gibt dann unterschiedliche Praktiken zur Ermittlung der Bezahlung für die Zeitdauer des Ausschaltens. Die einfachste ist, dass man ein Windrad eines Windparkes weiterlaufen läßt und damit die Nichterzeugung der anderen WKAs berechnen kann. Diese Methode des Abschaltens ist immer noch billiger wie die von den Leitungsbauern wie Tennet, Netze BW und den Grünen favorisierte Methode: Nämlich ein schneller Netzausbau auf Teufel komm raus. Dann zahlen wir Strombezieher zusätzlich den Netzausbau und die Unterhaltung durch ständige Netzgebühren. Der Zappelstrom darf wegen des drohenden Blackouts nicht ins bestehende Versorgungsnetz gelangen. In den neuen angelich notwendigen Leitungen wird er dann irgendwohin geschickt, ins Ausland verschenkt, als Elektrosmog vernichtet oder in den neuen Hochtemperaturleitungen bis 200 C verheizt. Es ist also wesentlich billiger für den Verbraucher, die Windräder abzuschalten und über die EEG-Umlage den nicht erzeugten Strom zu bezahlen, anstatt zustäzlich neue Heizleitungen in die Gegend und über Wohnsiedlungen hinweg zu führen. Vielleicht hat der eine oder andere auch schon mal beobachtet, dass sich die Vögel entgegen der Schulmeinung nicht auf die zappelstromführenden Leitungen setzen. Die haben sich nämlich schon mal die Füsse verbrannt. Tiere lernen eben schneller als die grünen Ideologen, Weltverbesserer und Dummdenker aller Parteien und Kirchen.

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