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Mrz 20

Schwäbische Post: Demonstration unter den Hochspannungsleitungen

 

Ein Artikel aus der Schwäbischen Post vom 20. März 2017

 

1 Kommentar

  1. Josef Kowatsch

    BI-Hüttlingen verlangt: Energiewende mit Verstand
    Offenes Schreiben an die Schwäbische Post

    im Schreiben verwendete Punkte: Stromspeicher, Ergänzungskraftwerk, Netzausbau, Erdverkabelung, Bezahlung. Sauerei, Seehofer-Modell.

    Vielen Dank Frau Scholz/ Herr Dambacher…
    über die vielen informativen Artikel

    Bitte ergänzen sie immer in den Artikeln, dass all diese Windräder auf der Ostalb mit Ausnahme von Rainau keine Strom-Speicher haben und der Strom so nicht ins bestehende Versorgungsnetz eingespeist werden kann. Wenn sie Befragungen machen, fragen Sie bitte immer danach, in welche Speicher der Alternativ-Strom geht. Ohne Speicher braucht dieser Zappelstrom ein neues Leitungsnetz, um ihn
    aus der Region abzuführen. Er geht nach Bayern, denn die haben teilweise Speicher in den Alpen und diehaben mit Irsching ein großes Gaskraftwerk, das als Ergänzungskraftwerk fungieren kann. Und Bayern braucht Strom, weil sie nur eine HGÜ aus dem Norden wollten. Die andere geplante HGÜ nach Gundremmingen wurde auf breiter Front abgelehnt, um die bayrischen Bürger und Landschaft zu schonen.
    Also: Wir auf der Ostalb können mit dem Alternativstrom nichts anfangen, Bayern braucht ihn aus den drei oben genannten Gründen. Die fabulierenden Aussagen, dass man mit diesem und jenem Windrad hier tausende von Menschen versorgen kann ist für die Ostalb falsch, für Bayern richtig. Bitte immer dazuschreiben, dass man bayrische Haushalte versorgt.
    Ergänzungskraftwerk heißt, ein Gaskraftwerk ist schnell anpassungsfähig, es kann die Stromunregelmäßigkeiten der WKAs oder den Solarstrom sofort ausgleichen und für einen homogenen Wechselstrom sorgen.
    Baden-Württemberg und der Ostalbkreis haben keine Gas-Ergänzungskraftwerke, deshalb können wir mit dem Windzappelstrom nichts anfangen. Er würde zum Blackout führen. Das Kiesewetterprojekt
    zusammen mit der UNI Stuttgart, der FH Aalen und der Gemeinde/BI Hüttlingen sucht nach möglichen Speicherlösungen für die Ostalbregion.

    Netze BW begründet ausdrücklich den Bau der 110 KV-Leitung Hüttlingen über Ellwangen nach Neuler damit, dass im Ostalbkreis durch den Zubau der alternativen Erzeuger ein stetig zunehmender Überschuss entsteht, der abgeführt werden muss. Je mehr Windräder dazukommen, desto mehr zusätzliche Leitungen werden benötigt. Auch das Härtsfeld wird noch eine 110 KV-bekommen oder sie speisen nach Hüttlingen zum Verteiler ein, ebenso der Kreis HDH.
    Wir zahlen die bisher unnötigen Windräder auf der Ostalb über die Erhöhung der EEG-Umlage und die Leitungen über die steigenden Netzgebühren bei uns.

    Das Modell Seehofer zur Versorgung Bayerns hat sich durchgesetzt zum Wohle Bayerns, wir im Ostalbkreis, aber auch in BaWü gehören zu den Verlierern, wir haben bisher nichts von dem alternativen Strom, eben weil die Stromspeicher und Ergänzungskraftwerke fehlen. (Ausnahme Rainau)
    Im Grunde ist es eine Niederlage auf der ganzen linie für die Ostalb, um nicht zu sagen Sauerei, die da gegen uns läuft. In Bayern wären die Rosenberger Windräder übrigens 2,3 km vom Ort
    entfernt. In Rosenberg wird es Kranke durch Infraschall geben, da bin ich mir jetzt schon sicher.
    Gerne können Sie zurückfragen. Ich zeige Ihnen auch gerne mal wie das Auto durch die elektromagnetische Strahlung der Leitungen vibriert. Das funktioniert auch tagsüber. Auch deshalb setzen sich keine Vögel auf die stromführenden Leitungen
    Und bitte dran denken, eine Leitungsverstärkung auf der bestehenden Trasse heißt nicht, dass auf die jetzigen Masten eine neue Leitung aufgezogen wird, die jetzigen Masten werden in der Regel durch neue
    stärkere ersetzt. Ein Bau nach dem Stand der Technik ist Vorschrift für die Leitungsbauer.

    Energiewende mit Verstand, daran arbeiten wir Bürgerinitiativen und opfern unsere Freizeit. Dazu gehört:
    1) Alternative Erzeuger mit Speicher und Ergänzungskraftwerke
    2) Ausbau des alternativen Stromnetzes (20 KV bis 110 KV) mit Erdverkabelung zur Versorgung der Region
    3) Teil-Abbau des früheren überregionales großen Stromnetzes, das einzig dazu diente, um von Großkraftwerken aus den Strom ins Land zu verteilen.

    Josef Kowatsch

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