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Mai 06

bwmi.de: Gabriel: Energieforschung als Wegbereiter der Energiewende

Pressemitteilung

6.5.2015

Gabriel: Energieforschung als Wegbereiter der Energiewende

Untersuchungsverfahren zur Wirkung der Gasatmosphäre und der Beläge auf metallische Konstruktionswerkstoffe in hocheffizienten Kraftwerken und Brennstoffzellen. Gefördert durch das BMWi, Förderkennzeichen 03ET2026E; Quelle: Forschungszentrum Jülich GmbH

Untersuchungsverfahren zur Wirkung der Gasatmosphäre und der Beläge auf metallische Konstruktionswerkstoffe in hocheffizienten Kraftwerken und Brennstoffzellen. Gefördert durch das BMWi, Förderkennzeichen 03ET2026E
© Forschungszentrum Jülich GmbH

Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, vorgelegten Bundesbericht Energieforschung 2015 (PDF: 742 KB) beschlossen. Er schafft Transparenz in der öffentlichen Förderung der Energieforschung der Bundesregierung, der Bundesländer und auf EU-Ebene.

Bundesminister Gabriel: “Das Energiesystem der Zukunft wird sich von dem heutigen grundsätzlich unterscheiden. Zentrale Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg der Energiewende ist, dass Deutschland ein wettbewerbsfähiger Industriestandort bleibt. Dafür brauchen wir ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, wirksame Klimaschutzmaßnahmen und eine wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung. Das erreichen wir nur mit zukunftsweisender Forschung und Innovationen. Deshalb haben wir die Energieforschung zum strategischen Element der Energiepolitik gemacht. Innerhalb von knapp 10 Jahren hat sich die Fördersumme der Bundesregierung mehr als verdoppelt. Im Fokus stehen dabei Energieeffizienz und erneuerbare Energien.”

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr 819 Millionen Euro für die Erforschung moderner Energietechnologien aufgewendet. Fast drei Viertel der Forschungsmittel flossen in die beiden Themenbereiche, die für den Erfolg der Energiewende besonders wichtig sind: den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz. Die Bündelung der Energiepolitik im BMWi ermöglicht es, die Themenfelder zu stärken, die eine übergreifende Sicht auf das Gesamtsystem erfordern. Neue Akzente werden bei systemischen Fragestellungen in den Bereichen Speicher, Netze, Gebäude und Systemintegration erneuerbarer Energien gesetzt.

Zusätzlich zum Bundesbericht Energieforschung veröffentlicht das Ministerium unter dem Titel “Innovation durch Forschung” (PDF: 9,6 MB) eine Broschüre zur Energieforschung im eigenen Haus. Dieser Jahresbericht stellt die Inhalte der Projektförderung in den Vordergrund: Er nennt zentrale Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung, vermittelt Hintergrundinformationen, zum Beispiel zu den Marktentwicklungen und stellt einzelne BMWi-geförderte Projekte anschaulich und im Detail dar. Die Zusammenhänge im Energiesystem werden komplexer. Mit der Zusammenführung der Forschung zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien kann nun effektiver auf diese übergeordneten Fragen eingegangen werden.

Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle 2 Wochen erscheinenden Newsletter “Energiewende direkt”.

 

 

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1 Kommentar

  1. Josef Kowatsch, BI Hüttlingen.

    Leider setzt auch das Bundeswirtschaftsministerium immer noch auf die falsche Energiewende, die vom falschen Prizip aus geht, dass man allernativen Strom wegen des Zappelstromes im Überschuss erzeugen muss und bei Überschuss wird dieser einfach irgendwohin verschenkt über zusätzliche Leitungen. Wir von der BI-Hüttlingen und die anderen BIs haben immer darauf hingewiesen, dass der Speicherbau wesentlichlich billiger kommt, wenn man alle Faktoren der Betrachtung heraunzieht, nämlich die Erzeugung des Überschusses bezahlen wir, wir bezahlen das zusätzliche Stromnetz und die Rendite für die Leitungsbauer.
    Der Energiefachmann Dr. Klaus-Dieter Humpich weist nun auf einen weiteren Bezahlpunkt hin bei dieser falschen Energiewende. Der jetzige Weg ohne Speicherbau braucht zusätzliche Ergänzungskraftwerke für lange Ausfallzeiten bei Sonne und Wind. Es könnte gerade im Winter bei hohem Stromverbrauch der Fall eintreten, dass an mehreren Tagen (Vorsorge für 20 Tage) die alternative Erzeugung bei Null liegt. Für diese Ausfallzeit müsse ein gesamter Kraftwerkspark bereit gehalten werden, der Deutschland voll auf herkömmliche Art versorgen müsse.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/bundesnetzagentur-der-wahnsinn-geht-weiter/
    Insbesondere kritisiert Dr. Humpich die Bundesnetzagentur, die würde nur die politischen Vorgaben der falschen Energiewende erfüllen und die Politiker nicht auf die Problematik hinweisen. In aller Kürze: Die BNetzA kontrolliert nur, ob das Leitungsnetz ausreicht, um den in einer Region erzeugten Überschuss abzuleiten oder ob man zusätzliche Leitungen braucht.
    Meine Ergänzung: Ob die Region, in welche die neuen Leitungen gehen, diesen Überschussstrom braucht, kontrolliert die BNetzA auch nicht. Die Praxis ist dann so, dass der Leitungsbauer in dieser Region dann neue Leitungen beantragt, um den dorthin geführten Überschuss, weiter abzuführen. Genau das wäre uns Hüttlingern und der Region passiert, wenn wir so eine Stromautobahn bis Goldshöfe bekommen hätten.

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